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21.09.2010

FAKTEN, FAKTEN, FAKTEN: Drei-Vororte-Gespräch gibt Überblick zu CDU-Initiativen

CDU-Initiativen aus Hochheim, Leiselheim und Pfiffligheim vorgestellt / Kritik an SPD-Landesregierung: Versäumnisse bei Schulpolitik / Energieversorgung diskutiert

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HOCHHEIM/ LEISELHEIM/ PFIFFLIGHEIM Es war ein angeregter, inhaltsreicher Informationsaustausch und engagierte Diskussion, die den öffentlichen Stammtisch der drei Ortsverbände der CDU Hochheim, Leiselheim und Pfiffligheim kennzeichneten. Diesmal hatte Pfiffligheims Ortsvorsteher, Theo Cronewitz, in die Gaststätte „Keller Anna“ eingeladen. Das Spektrum der kommunalpolitischen Arbeit dieser drei Ortsverbände sei beispielhaft, stellte der als Gast eingeladene Oberbürgermeisterkandidat, Dr. Klaus Karlin, fest und lobte den inzwischen traditionellen Schulterschluss der drei Nachbarn an der Pfrimm.

 

Für Pfiffligheim erläuterte Fraktionssprecher Ernst Josef Unselt die neueste CDU-Initiative „30 km-Tempo in der Alzeyer Straße“, die eine reale Chance haben dürfte, in absehbarer Zeit umgesetzt zu werden. Ähnliches gilt jetzt für die beantragten ÖPNV-Verbesserungen, nach dem auch in anderen Stadtteilen gleichgerichtete Ortsbeirats-Beschlüsse vorlägen.

 

Leiselheims CDU-Vorsitzender, Joachim Bormann, erläuterte eine lange Liste von CDU-Initiativen. Dazu gehören dringende Anliegen zur Straßenverkehrssicherheit, Schwerpunkt Winzerstraße, Fragen des Lärmschutzes an der Autobahnbrücke sowie zu den anstehenden Hochwasserschutzmaßnahmen, Reparaturbedarf auf dem Friedhof, Zukunftsfragen für den Sportverein Leiselheim (SVL)und Unterstützung für die Erhaltung des Saalbaues.

 

Ideenreich war auch der Bericht von Frau Andrea Avermann aus Hochheim. Sie legte den Schwerpunkt auf Aktivitäten, mit denen auf die Menschen im Ort zugegangen wird, wie z. B. Ortsführungen für Neubürger oder Offene Fraktionssitzungen. Vorschläge wurden von der CDU Hochheim auch für Verbesserungen bezüglich Spielplatzgerät (am alten Friedhof) und Parksituation (Frauen-/Bingerstraße) beantragt.

 

OB-KANDIDAT KARLIN UND MDL KESSEL DISKUTIEREN SCHULPOLITIK UND ENERGIEVERSORGUNG

 

Nach den Ausführungen von Dr. Klaus Karlin und MdL Adolf Kessel wurden insbesondere die Themen Schule und Energieversorgung diskutiert. Als skandalös wurden die Versäumnisse der Schulpolitik von den Anwesenden eingeordnet. Die Stadt muss für die bauliche Ausrüstung der Schulen sehr viel Geld aufwenden, aber die inhaltlichen Vorgaben für die Gestaltung des Schulbetriebes fehlen. Hier versagt die Landesregierung in gleicher Weise, wie sie in der Nürburgring-Affäre unmögliche Zustände zugelassen hat, die MdL Kessel an Beispielen belegte.

 

Da die Energieversorgung langfristig ähnlich große Bedeutung besitzt wie die Schulpolitik, lag hier ein weiterer Schwerpunkt der Diskussion. Die rot-grüne Bundesregierung hatte bei den Vereinbarungen zum Ausstieg aus der Kernenergie die Versorgungssicherheit im Grundlastbereich und stabile Energiekosten nur unzureichend berücksichtigt. Stattdessen hätten neue Kohle- und Gaskraftwerke gebaut oder Atomstrom von unseren Nachbarn aus Westen, Norden oder Osten bezogen werden müssen. Hier steuert das jetzige Projekt der Laufzeitverlängerung deutlich dagegen. Nach kontroverser, grundsätzlicher Diskussion wurde um ein Meinungsbild in der Runde zu erhalten eine Abstimmung vorgeschlagen. Das interessante Ergebnis: 80 % der Anwesenden sprachen sich für die Laufzeitverlängerung aus.