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24.09.2010

INTERKULTURELLE WOCHE - - Vielfalt hat in Worms eine Chance

GLÜCKWUNSCH an erste Wormser Unternehmen zur Unterzeichnung der „Charta der Vielfalt“ / Staatsministerin Professor Böhmer verleiht Urkunden / Zeichen für Toleranz und Weltoffenheit
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urkunden

Dorothea Hoppe-Dörwald (FH), Brigitte Ahrens (Klinikum), Susanne Gremm (VSK-Technik-Kübler), Helmut Antz (EWR), Jürgen Beck (Wohnungsbau) und Petra Graen (Stadt) haben die „Charta der Vielfalt“ für ihre Unternehmen unterzeichnet. Professor. Dr. Maria Böhmer (5.v. links) überreichte die Urkunden.

WORMS Die CDU Worms beglückwünscht die ersten Wormser Unternehmen, die die „Charta der Vielfalt“ unterschrieben haben: FH, Klinikum, VSK-Technik Kübler, EWR, Wohnungsbau und die Stadt. Mit der Unterzeichnung haben sich die Unternehmen selbst dazu verpflichtet, die Vielfalt ihrer Mitarbeiter zu leben und in ihrer Arbeitswelt Strukturen zu schaffen für Toleranz und Weitsicht. Staatsministerin Professor Dr. Maria Böhmer (CDU) hat in ihrer Funktion als Bundesbeauftragte für Migration und Integration die Urkunden in einer Feierstunde im großen Ratssaal verliehen.

 

Der Festakt gilt als einer der Höhepunkte im Rahmen der Interkulturellen Woche. Böhmer sagte, es könne nicht angehen, Talente von Menschen mit Migrationshintergrund brach liegen zu lassen, „weil wir mehr auf den Klang ihres Namens auf den Bewerbungsunterlagen achten als auf ihre Qualität“. Darum müsse sich die Idee der „Charta der Vielfalt“ nachhaltig in den Unternehmen, in der Kultur, ihrer Personalführung und in den Köpfen der Mitarbeiter verankern.

 

Ziel der Initiative ist die Anerkennung und Einbeziehung von Vielfalt in die Unternehmenskultur. Die Unternehmen sollen ein Arbeitsumfeld schaffen, das frei ist von Vorurteilen und in dem alle Mitarbeiter Wertschätzung erfahren, unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Orientierung.

 

Beigeordnete Petra Graen moderierte die Veranstaltung und hatte die Staatsministerin im Namen der Stadt willkommen geheißen. „Toleranz und Wertschätzung darf sich nicht auf Feierstunden beschränken“ forderte Graen und erhielt viel Beifall. Auch die Gleichstellungsbeauftragte Elisabeth Gransche begrüßte die Gäste und drückte den Wunsch aus, dass Toleranz überall gelebt werden müsse.


Bundesweit haben sich bislang rund 850 Unternehmen zur „Charta der Vielfalt“ bekannt.