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28.09.2010

CDU im Land ist bereit der Bundeswehrreform zuzustimmen

Zu Guttenberg diskutiert mit CDU-Landespitze über Reformpläne / Minister zu Gast bei Landesfraktion

guttenberg

Christian Baldauf, Julia Klöckner, Verteidigungsminister zu Guttenberg und Adolf Kessel (v.li.).

MAINZ – Die Stimmung im Abgeordnetenhaus war ausgelassen als Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) am Mittwoch auf Einladung von CDU-Spitzenkandidatin Julia Klöckner und Landesvorsitzendem Christian Baldauf in Mainz auf die Spitzen der CDU Rheinland-Pfalz traf. Begeistert wurde er von den gut 70 Anwesenden empfangen. Nach einer prägnanten und klaren Darstellung der Reformpläne, nahm er sich Zeit in einer regen Diskussion auf Fragen einzugehen.

 

Die CDU im Land ist bereit der Bundeswehrreform zuzustimmen. Julia Klöckner stellt die Bedingung, dass die Truppenstärke 180.000 bis 190.000 Mann betragen müsse. Zu Guttenberg hatte als Minimum eine Zahl von 163.500 Soldaten genannt. Klöckners geforderte Truppenstärke bezeichnete er als „sympathisch“. Die Aussagen von Ministerpräsident Beck, Standorte mit weniger als 900 Soldaten schließen zu wollen, dementierte Guttenberg mit den Worten: „Das ist blanker Unsinn. Das habe ich nie behauptet!“

 

Vor Mitte des nächsten Jahres wird es allerdings keine genaueren Angaben geben, welche Standorte erhalten bleiben. Guttenberg betonte aber, dass die Größe der Standorte keine Rolle bei der Entscheidung spiele. Die Bundeswehr solle aber flächendeckend vertreten bleiben um besser mit dem Volk verbunden zu bleiben.