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05.03.2011

CDU verleiht Pfarrer-Johannes-Weil-Preis

MdL Kessel und OB-Kandidat Dr. Karlin würdigen Einsatz von Joachim Decker und Günter Schnee/
(s.a. Bildergalerie und www.cdu-worms.de)

weil preis

Sie gelten als die „Stimme des Wormser Sports“, die Stimme für 100 Vereine: Joachim Decker, Günter Schnee (3.u.4.v.links) und Herbert. W. Hofmann (separates Foto). Landtagsabgeordneter Adolf Kessel (rechts) und OB-Kandidat Dr. Klaus Karlin hielten die Laudatio, CDU-Vorsitzender Hans-Joachim Kosubek (links) gratulierte.

 WORMS (FORTSETZUNG) CDU-Vorsitzender Hans-Joachim Kosubek rief viele Verdienste in Erinnerung, die man nicht zuletzt auch Hofmann, Schnee und Decker zu verdanken habe. Darunter nannte er die Faltbootclub Halle, das TSG Vereinsheim und die BIZ Sporthalle, aber auch die Traglufthalle über dem Freibadbecken.

 

Sehr viel sei für den Wormser Sport erreicht worden. Natürlich seien nicht immer alle von Beginn an einer Meinung, aber am Ende finde man immer zueinander. Landtagsabgeordneter Adolf Kessel hob die Verdienste von Günter Schnee hervor. So leitete dieser 30 Jahre lang die Jugendabteilung des Kraftsportvereins Worms und bekleidete 27 Jahre lang das Amt des Kreisjugendleiters der Sportjugend Worms. Seit 1998 ist Günter Schnee Sportkreisvorsitzender, seit 1997 Mitglied im Sportausschuss und seit elf Jahren Mitglied der Sportkonferenz der Metropolregion Rhein-Neckar. Schnee erhielt unter anderem bereits die Ehrennadel des Sportbundes Rheinhessen in Gold, die Verdienstmedaille der Stadt, sowie die Verdienstmedaille und die Sportplakette des Landes.


Für Joachim Decker, das "Sprachrohr des Wormser Sports", hielt OB-Kandidat Dr. Klaus Karlin die Laudatio. Decker ist seit jungen Jahren als aktiver Hockeyspieler und seit 1980 als Abteilungsleiter und nach der Verselbständigung der TGW-Krummstock-Sportler an der Spitze der TG Worms-Hockey. Außerdem ist er seit 1999 Vorsitzender des Wormser Stadtsportverbands, dem er viele Jahre zuvor bereits im Beirat und Vorstand angehörte.


Dr. Karlin rügte mit Blick auf die Sporthallen-Sanierung im BIZ, die sich von den geplanten 800000 Euro auf vier Millionen Euro verteuert habe, dass es „besser gewesen wäre“, wenn Decker, Hofmann und Schnee von Anfang an mit in das Projekt eingebunden gewesen wären. Auch Stadtsportverbandschef Decker sprach dieses Thema an. „Es wäre wünschenswert, wenn bei künftigen Projekten die Einbindung des Sports gewährleistet wäre“. Auch beim Auftritt der Stadt im Netz komme der Sport zu kurz, mahnte Decker an. Dieser laufe dort nur als Unterabteilung der Kultursparte.
Karlin betonte, dass sich die CDU stark mache für Schulsporthallen, die nah bei den Schulgebäuden liegen. Mit Blick auf Ersatz für das Lehrschwimmbecken im Keller der Elo-Turnhalle sagte er, hier müsse sich die Stadt die Frage stellen, ob ein neuer Standort sinnvoll sei. Für diesen Fall sprach er sich für einen Anbau am Heinrich-Völker-Bad aus.


Landtagsabgeordneter Adolf Kessel rief auch in Erinnerung, dass viele Förderungen, die heute für Vereine möglich sind, auf das Sportfördergesetz des damaligen rheinland-pfälzischen Staatsministers Heiner Geißler (CDU) zurück gehen. Geißlers Gesetz erst habe durch kostenlose Hallennutzungen und Finanzierungsverteilungen der Tatsache Rechnung getragen, dass die Sportvereine viel mehr leisteten, als nur die Bevölkerung gesund zu erhalten. Als Beispiel für eine solche zusätzliche Aufgabe nannte Kessel die Integration.