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08.11.2011

"Nah an den Entscheidungen"

45 Gäste des Kultur-, Bildungs- und Sportvereins bei MdL Adolf Kessel im Landtag (FOTOGALERIE)

landtag

Nicht nur im Wappensaal (wie hier auf dem Foto), sondern auch im Plenarsaal konnten die Wormser Eindrücke sammeln.

MAINZ/WORMS Eine große Gruppe interessierter Besucher aus Worms hat MdL Adolf Kessel im Mainzer Landtag begrüßen können: 45 Gäste des Kultur- Bildungs- und Sportvereins (vormals Russisch-Deutscher Kulturverein) waren der Einladung des CDU-Abgeordneten gefolgt, darunter nicht nur Erwachsene, sondern auch viele Jugendliche. Adolf Kessel berichtete im Wappensaal von seinem Tagesablauf und seinen Aufgaben als Landespolitiker und informierte über die Geschichte und Arbeitsweise des Landtags.

Viele Fragen stellte auch die jüngeren Zuhörer: Warum gibt es eigentlich verschiedene Bundesländer? Wie kommen die Entscheidungen im Landtag zustande? Nach welchen Regeln wird regiert? Und wie können die Bürger mitentscheiden?
Zur Führung durch den Landtag gehörte auch der Besuch einer Plenarsitzung. Oben auf den Besucherrängen im Plenum Platz zu nehmen, die Debatte zu verfolgen und ganz nah dran zu sein an dem Ort, wo wichtige Entscheidungen getroffen werden - das war für viele spannend. Einer meinte anerkennend: "Was hier passiert, davon erfährt man später aus den Zeitungen und dem Fernsehen". Michael Krjukov, der Geschäftsführer des Kultur- Bildungs- und Sportvereins, sagte, für die Jugendlichen seien außerdem die Chroniken interessant gewesen.
Nach dem Mittagessen hatte Adolf Kessel eine Stadtführung organisiert. Zwei Stunden besichtigte die Gruppe die Landeshauptstadt. "Eigentlich zu wenig Zeit um die ganze Stadt zu entdecken", bedauerte Michael Krjukov. Er freute sich aber darüber, dass die Gruppe trotzdem "sehr viel Schönes von Mainz sehen" konnte. Besichtigt worden war unter anderem das Stadt-Zentrum mit dem Dom; bei der Führung erfuhren die Gäste aber auch einiges von der Lebensgeschichte von Johannes Gutenberg, dem Mainzer Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Metalllettern. "Müde und erschöpft, aber zufrieden sind wir nach Worms zurück gekommen" berichtete Michael Krjukov.