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10.11.2011

Schlaglichtartige Zeitreise mit Schülern

MdL Adolf Kessel diskutiert aus Anlass des „Schicksalstags 9. November“ mit Wormser Schulklassen von BBS Wirtschaft und Eleonoren-Gymnasium / „Für Demokratie einstehen“ (BILDERGALERIE S.A. WWW.CDU-WORMS.DE)

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Adolf Kessel diskutiert in der Berufsbildenden Schule Wirtschaft anlässlich des 9. Novembers, dem „Schicksalstag der Deutschen“.

WORMS Novemberrevolution, Hitlerputsch, Reichspogromnacht, Mauerfall – ein Jahrhundert deutscher Geschichte spiegelt sich in einem einzigen Tag, dem 9. November. Landtagsabgeordneter Adolf Kessel unternahm aus diesem Grund auch dieses Jahr wieder in zwei Wormser Schulklassen jeweils zwei Stunden lang eine schlaglichtartige Zeitreise mit Schülern, diesmal in der Berufsbildenden Schule Wirtschaft und in einem Geschichte-Leistungskurs des Eleonoren-Gymnasiums.   

Doch nicht als "Geschichtslehrer" trat der Landtagsabgeordnete vor die Schüler, sondern als Politiker, dessen Botschaft lautete: „Es lohnt sich für die Demokratie einzustehen“. Parteipolitik wurde hinten angestellt. Die Themen, über die diskutiert wurde, kamen von den Schülern. Und ein Staunen ging durch die Runde als der CDU-Landtagsabgeordnete in der Berufsbildenden Schule auf die Frage antwortete, wie er denn in jungen Jahren überhaupt in Kontakt mit Politik gekommen sei. Hierauf sagte Kessel, der auch seit 17 Jahren Rheindürkheimer CDU-Chef ist und seit zwölf Jahren für die Union im Stadtrat sitzt, dessen Elternhaus aber sozialdemokratisch geprägt war: „Mein Opa hat mich zu Veranstaltungen der Arbeiterwohlfahrt mitgenommen“. Dort war Adolf Kessel dann sogar eine zeitlang Kassenwart der SPD-nahen Organisation gewesen. Nicht das Ziel, eine bestimmte Position zu erlangen, sei für ihn im Leben entscheidend gewesen, sondern die Lust, sich zu engagieren, Entscheidungen zu treffen – und dafür auch die Verantwortung zu übernehmen. „Es macht mich glücklich, wenn ich mit meiner Arbeit anderen helfen kann“, sagte Adolf Kessel. Dies sei auch ein Grund für seine ursprüngliche Berufswahl bei der Polizei gewesen. Oft sei er schlicht und einfach gefragt worden, ob er mithelfen wolle – dann habe er sich die Leute angeschaut, sich gefragt, „passt das zu mir?“, und dann entschieden. Auf diese Weise sei er auch zur CDU gekommen - und geblieben.
Viele andere Fragen wurden gestellt: Wie sieht Ihre Arbeit aus im Integrationsausschuss in der Landtagsfraktion und als seniorenpolitischer Sprecher? Was kann die Opposition tun, um die Regierung zu kontrollieren? Wie kann ein einzelner so viele Themen überhaupt überblicken? Besprochen wurden nicht nur Landesthemen, es ging quer durch Tagesschau und Lokalzeitung der letzten Monate: Griechenland-Krise, Gastarbeiter, islamischer Religionsunterricht, Ideen für Integration, Mindestlohn-Konzepte, die Synagogen-Einweihung in Speyer und die Radio „Guten-Morgen-Show“ von Nadja und Kunze. Aber auch die eigene Schule geriet im Elo ins Blickfeld, vor allem der Wunsch nach einer neuen Sporthalle. „Das ist ein Punkt, der uns besonders am Herzen liegt“, hieß es von Schülern und Lehrern. Damit die Arbeit in den Ausschüssen und in der Landtags-Fraktion anschaulicher wird, lud Kessel auch zu einem Besuch nach Mainz ein – ein Vorschlag, der an beiden Schulen auf positive Resonanz stieß. „Sie werden von uns hören!“, versprach eine Lehrerin am Eleonoren-Gymnasium.