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16.11.2011

CDA-Bezirksvorsitzender Adolf Kessel: „Erfolg gegen Lohndumping“

MdL Kessel als Delegierter in Leipzig / CDA hat sich mit Mindestlohn-Konzept auf CDU-Bundesparteitag durchsetzen können

cda

Adolf Kessel

LEIPZIG/WORMS Sehr zufrieden hat sich Landtagsabgeordneter und CDA-Bezirksvorsitzender Adolf Kessel über das Ergebnis des CDU-Bundesparteitags zur Einführung einer allgemeinen Lohnuntergrenze geäußert. Der Abgeordnete gehörte von rheinland-pfälzischer-Seite zu den 80 Christdemokraten, die als Delegierte in Leipzig über die Anträge abstimmen durften. Als Bezirksvorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft stand Adolf Kessel dem CDA-Konzept besonders nah, das vor einigen Monaten überhaupt erst den Anstoß gegeben hatte zur Mindestlohn-Diskussion in der CDU. Das Papier war auch in seinem Bezirk stark unterstützt worden. 

„Von unseren drei Forderungen sind die beiden wichtigsten nun erfüllt worden“, fasste Kessel zusammen. Mit breiter Mehrheit war beschlossen worden, dass sich die CDU für eine allgemeine verbindliche Lohnuntergrenze einsetzt. Die Höhe soll dabei von einer Kommission der Tarifpartner festgelegt werden, wobei sich die Branchenmindestlöhne  mindestens auf einem Niveau bewegen, das die CDA aus der Zeitarbeit favorisiert hatte. Auch zur zweiten CDA-Forderung, „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ in der Zeitarbeit hat sich die CDU bekannt.
„Im Parteitagsbeschluss steckt viel CDA drin“, freut sich Adolf Kessel und bedankt sich bei allen Teilnehmern im Bezirk, die seinem Aufruf gefolgt waren und sich den Forderungen angeschlossen hatten durch die Unterschriftenaktion „Weil Arbeit WERTvoll ist“. „Das Ergebnis ist ein großer Erfolg gegen Lohndumping“.
Nur in einem Punkt hatte sich die CDA nicht durchsetzen können: Bei Arbeitgebern die Möglichkeiten für grundlos befristete Beschäftigungen nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz einzuschränken. Hier appelliert die CDU lediglich an die Unternehmen, ihre Möglichkeiten „verantwortungsvoll zu nutzen“.