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10.01.2012

Bürger sind eingeladen: CDU-Empfang zum 90sten Geburtstag für Marie-Elisabeth Klee

Termin: 13. Januar, 11 Uhr, Heylshof (Stephansgasse 9) / Statt Geschenken Bitte um Spenden für Unicef

klee

Marie-Elisabeth Klee.

WORMS  Am 13. Januar vollendet die ehemalige Bundestagsabgeordnete für Worms, Marie-Elisabeth Klee, ihr 90stes Lebensjahr. Aus diesem Anlass lädt der CDU-Kreisverband am Freitag, 13. Januar um 11 Uhr ein zu einem Empfang im Heylshof (Stephansgasse 9).  Bürger können Marie-Elisabeth Klee dort gern auch persönlich gratulieren. Statt Geschenken bittet Elisabeth Klee um Spenden an: Unicef, Spendenkonto 300000 bei der Bank für Sozialwirtschaft Köln BLZ 37020500, Stichwort Geburtstag Marie Elisabeth Klee.

1961 war Marie-Elisabeth Klee vom Landeslistenplatz 3 aus für die CDU in den Bundestag eingezogen. Elf Jahre lang vertrat sie dort die Interessen der Wormser im dritten, vierten und fünften Bundestag – bei einem Frauenanteil dort von etwa sieben Prozent. Weil sie der Bundestag 1965 bis 1973 auch in den Europarat und die Parlamentarierversammlung der Westeuropäischen Union (WEU), dem Verteidigungsbündnis von sieben europäischen Nato-Mitgliedsstaaten, delegierte, war Klee nicht nur Worms, sondern auch der Weltpolitik besonders nah. In der WEU hatte sie  als erste Frau das Amt des Vizepräsidenten der Parlamentarierversammlung inne. Zur gleichen Zeit war sie im Europarat acht Jahre lang stellvertretende Vorsitzende im Ausschuss für die „non-member States“. Dieser Ausschuss befasste sich mit der wichtigen Frage nach den Menschenrechten in den Diktaturen Europas und Osteuropa unter KP-Regierungen. Ebenso war Elisabeth Klee von 1965 bis 1973 stellvertretende Vorsitzende im Kulturausschuss des Europarates mit Schwerpunkt Denkmalpflege und dort betraut mit der Vorbereitung des „Europäischen Denkmalschutzjahres“.
Seit 1. Januar 1958 gehört sie der CDU-Worms an. 1959 bis 1967 war sie Vorsitzende der Wormser Frauenvereinigung (der Vorläuferorganisation der heutigen Frauen Union); 1959 auch Landtagskandidatin. 1963 wurde sie Vorsitzende des Bezirksvorstands der Frauenvereinigung, ein Amt, das sie innehatte bis zur Verwaltungsreform unter Ministerpräsident Dr. Helmut Kohl, als Rheinhessen und die Pfalz zusammen gelegt wurden. 1964 bis 1970 war Marie-Elisabeth Klee Mitglied des Landesvorstands der CDU, 1963 bis 1974 Mitglied des Landesvorstands der Frauenvereinigung. Seit 1968 leitete die Politikerin aus Worms als Vorsitzende die Außenpolitische Kommission der EFU, der Organisation der Frauen aller christdemokratischen und konservativen Parteien Europas. 1973 bis 1978 war Marie-Elisabeth Klee Vertreterin der EFU beim Europarat.
Die ehemalige Bundespolitikerin lebt heute auf dem alten Familienbesitz in Bobenheim-Roxheim. Dennoch gehört sie der Wormser CDU an und nimmt immer noch regelmäßig an deren Veranstaltungen teil. Vor wenigen Wochen erst hat sie, begleitet von großer Resonanz, in Herrnsheim sogar selbst eine CDU-Veranstaltung geleitet („Worms vor 50 Jahren“). Klees besonderer Bezug zur Organisation Unicef, für die sie zum Geburtstag um Spenden bittet, kommt daher, dass sie dort bis 1993 sieben Jahre lang Vorstandsvorsitzende des Deutschen Komitees der Unicef war.