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29.05.2013

CDU-Stadtratsfraktion sieht Schulsozialarbeit in Worms in Gefahr

Dr. Klaus Karlin und MdL Adolf Kessel: Landesregierung muss ihrer Verantwortung gerecht werden / Vor allem Realschulen plus und einige Grundschulen betroffen / Bundesförderung läuft Ende des Jahres aus

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Adolf Kessel hat bereits zugesichert, dass er sich für dieses Anliegen stark machen werde gegenüber der rot-grünen Landesregierung.

WORMS Die CDU-Stadtratsfraktion befürchtet, dass sozialpädagogische Projekte in den Wormser Schulen Ende des Jahres auslaufen und Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter entlassen werden müssen, wenn nicht gegengesteuert wird. Betroffen seien vor allem die „Realschulen plus“ und einige Grundschulen, hieß es. Die CDU-Stadtratsfraktion will die Schulsozialarbeit in Worms weiterentwickeln. Sie sieht darin große Chancen für sonst benachteiligte Schüler.

„Die Wormser Verwaltung muss umgehend bei der Landesregierung  entsprechende Fördermittel beantragen“, fordert die CDU-Stadtratsfraktion. Die Schulsozialarbeit sei sehr positiv angenommenen worden und müsse weitergeführt werden.
Fraktionssprecher Dr. Klaus Karlin und Stellvertreter MdL Adolf Kessel: „Die Landesregierung muss ihrer Verantwortung gerecht werden und ein Konzept vorlegen, damit die Schulträger die Schulsozialarbeit fortsetzen können“. Adolf Kessel hat bereits zugesichert, dass er sich für dieses Anliegen stark machen werde gegenüber der rot-grünen Landesregierung.
Bislang waren die sozialpädagogischen Projekte, die nun vom Aus bedroht sind, als Anschubfinanzierung  vom Bund gefördert worden. „Von Anfang hat aber festgestanden, dass diese Förderung nur bis Ablauf dieses Jahres möglich ist, betont die CDU-Stadtratsfraktion. Für sie ist es folgerichtig, dass das Land nun in die Pflicht genommen wird. „Der Bereich Schulen und damit auch die Schulsozialarbeit liegt grundsätzlich in der Verantwortung der Länder“, argumentiert der bildungspolitische Sprecher der CDU-Worms und Stadtratsmitglied Raimund Sürder.