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04.06.2013

Bundestagskandidat Jan Metzler: Große Übereinstimmung mit CDU-Sozialausschüssen bei Mütterrente und Lebensleistungsrente

Metzler: Wer sein ganzes Leben gearbeitet oder Kinder groß gezogen hat, muss auch in der Rente mehr haben als derjenige, der das nicht vorzuweisen hat

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Jan Metzler (links) begrüßt die Anerkennung der Kindererziehungszeiten in der Rente. Müttern, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, soll demnach künftig ein Entgeltpunkt mehr pro Kind in der Rentenversicherung anerkannt werden – eine Entscheidung, die auch der CDA Landesvorsitzende Adolf Kessel (rechts) als dringend notwendig bezeichnet.

WORMS/ALZEY CDU-Bundestagskandidat Jan Metzler hat mit den Sozialausschüssen der CDU in der Region, dem CDA-Regionalverband Worms-Alzey, über das Thema Mütterrente und den Plan einer Lebensleistungsrente diskutiert und dabei große Übereinstimmung gefunden.

Das Gespräch in der Eicher Gaststätte „Zum Giggel“, bei dem etliche Mitglieder des Verbands anwesend waren, wurde vom CDA-Regionalverbandsvorsitzenden Rainer Fuhrmann geleitet. Dieser hatte sich auch im Vorfeld immer wieder für dieses Thema stark gemacht. Metzler begrüßte die Anerkennung der Kindererziehungszeiten in der Rente, auf die sich vor kurzem auch CDU und CSU geeinigt haben. Müttern, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, soll demnach künftig ein Entgeltpunkt mehr pro Kind in der Rentenversicherung anerkannt werden – eine Entscheidung, die auch der CDA Landesvorsitzende Adolf Kessel als dringend notwendig bezeichnete.
Jan Metzler betonte: „Ich habe auf dem Parteitag im Dezember dafür gestimmt, dass noch in dieser Legislaturperiode die Anerkennung von Kindererziehungszeiten in der Rente für Mütter, deren Kinder vor 1992 geboren sind, verbessert werden“. Wichtig sei dabei aber auch der Passus in der Abstimmungsvorlage gewesen, dass im Hinblick auf die Notwendigkeit der weiteren Haushaltskonsolidierung nur schrittweise vorgegangen werden könne.
„Rentenlücke schließen - Kindererziehungszeiten stärker anerkennen“ - unter diesem Motto hatte die CDA mobil gemacht. „Das bedeutet mehr Gerechtigkeit und Anerkennung für Millionen von Frauen“, erklärten Kessel und Fuhrmann. Derzeit werden jungen Müttern drei Entgeltpunkte pro Kind in der gesetzlichen Rentenversicherung angerechnet. Ältere Mütter mit vor 1992 geborenen Kindern bekommen nur einen Entgeltpunkt. Diese Gerechtigkeitslücke soll nun schrittweise geschlossen werden. Ein Entgeltpunkt bedeutet derzeit ein Rentenplus von 28 Euro im Monat im Westen und im Osten 25 Euro. Jan Metzler und Adolf Kessel weisen konkret darauf hin: „Wenn dieses Vorhaben umgesetzt wird, heißt das: „ Eine Mutter mit drei Kindern, die vor 1992 geboren wurden, bekommt dann 84 Euro mehr monatliche Rente“. Beide sehen darin einen substantiellen Beitrag zur Stärkung der eigenständigen Alterssicherung von Frauen und einen weiteren Beitrag gegen Altersarmut.
Ohne Wenn und Aber pflichtete Metzler außerdem auch dem Plan einer Lebensleistungsrente bei. Diese von der CDU favorisierte Rente von 850 Euro im Monat ist als Aufstockung von Mini-Renten gedacht. Erhalten soll sie, wer mindestens 40 Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt und privat vorgesorgt hat, aber dessen Altersbezüge trotzdem unterhalb der Grundsicherung liegen. Jan Metzler ist davon überzeugt, dass der, der sein ganzes Leben gearbeitet hat auch in der Rente mehr haben muss als derjenige, der dies nicht vorzuweisen hat. Die Lebensleistungsrente kommt nach Auffassung von Jan Metzler und der CDA ganz gezielt denen zu Gute, die trotz ihrer langen Lebensarbeitszeit im Alter finanzielle Unterstützung nötig und verdient haben.