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06.06.2013

CDU und SPD Worms erhöhen Druck für bessere augenärztliche Notfallversorgung in Worms

Gemeinsame Resolution soll verabschiedet werden im Stadtrat / Druck auf Kassenärztliche Vereinigung wird erhöht: Notversorgung am Klinikum Ludwigshafen gefordert / Timo Horst (SPD) und Adolf Kessel (CDU): Derzeit im Notfall unverhältnismäßig lange Anfahrt bis Mainz

augen

WORMS In einem gemeinsamen Antrag wollen CDU und SPD den Druck auf die Kassenärztliche Vereinigung (KV) erhöhen, damit eine bessere augenärztliche Notfallversorgung in Worms möglich wird. Im Stadtrat soll dazu eine Resolution verabschiedet werden, die der Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion Timo Horst und seitens der CDU Landtagsabgeordneter und stellvertretender Fraktionsvorsitzender Adolf Kessel ausgearbeitet haben.

CDU und SPD fordern die Kassenärztliche Vereinigung auf, eine zusätzliche augenärztliche Notversorgung am Klinikum in Ludwigshafen einzurichten. Dies soll im Zuge der ohnehin geplanten Neuregelung des augenärztlichen Bereitschaftsdienstes umgesetzt werden.
Mitte 2011 war die freiwillige Notfallversorgung einer Augenärztin eingestellt worden, die direkt in Worms arbeitete. Seither müssen Wormser, die nach Feierabend oder am Wochenende einen Augenarzt brauchen, die Uniklinik in Mainz aufsuchen. „Dies ist mit einer unverhältnismäßig langen Anfahrt mit gegebenenfalls erheblichen Nachteilen verbunden“, begründen Kessel und Horst ihren Vorstoß und machen deutlich, dass es dabei im schlimmsten Fall um den Verlust des Augenlichts gehen kann.
Der Resolution vorangegangen sind Beschlüsse des Stadtrats vom 25. Januar und des Ältestenrats vom 6. März 2012. Auf keinen dieser Beschlüsse hat die KV angemessen reagiert, wie Horst und Kessel erklären. Mit dem gemeinsamen Antrag wollen CDU und SPD gemeinsam deutlich machen wie dringend eine Lösung nötig ist, die den Wormser Bürgerinnen und Bürgern gerecht wird.Um bei der augenärztlichen Notfallversorgung in Worms und Rheinhessen zu einer patientengerechten Lösung zu kommen, hat Landtagsabgeordneter Kessel mit Blick auf die KV bereits zwei  Parlamentarische Anfragen an die Landesregierung gestellt, auch im Schulterschluss mit dem in Rheinhessen ansässigen PatientenForum.