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04.07.2013

CDA-Landesvorsitzender Adolf Kessel lobt CDU-Wahlprogramm als arbeitnehmerfreundlich

Adolf Kessel: CDU will tariflichen Mindestlohn, ausreichende Rente auch für Geringverdiener und in der Leiharbeit gleichen Lohn für gleiche Arbeit einführen

Adolf Kessel

Adolf Kessel

WORMS/MAINZ CDA-Landesvorsitzender Adolf Kessel hat das Wahlprogramm der Union ‚Gemeinsam erfolgreich für Deutschland‘ als „sehr arbeitnehmerfreundlich“ gelobt. Besonders positiv sieht Kessel, der auch in der CDU-Landtagsfraktion mit dem Aufgabenbereich Arbeitsmarktpolitik betraut ist, dass ein tariflicher Mindestlohn eingeführt werden soll und die Erwerbsminderungsrenten erhöht werden sollen. Aber auch mit Blick auf das Gesamtprogramm hält er fest: „Entscheidende Forderungen der CDA, der Sozialausschüsse der CDU, sind aufgenommen worden“.

So werde deutlich gesagt, dass die CDU einen tariflichen Mindestlohn, eine ausreichende Rente auch für Geringverdiener und gleichen Lohn für gleiche Arbeit in der Leiharbeit einführen will. Für Adolf Kessel hat die Union damit die Sorgen und Belange der Beschäftigten und ihrer Familien fest im Blick.
Branchen-Mindestlöhne sollen ergänzt werden in den Bereichen, in denen es keine Tarifverträge gibt. „Die Höhe legt dabei eine Kommission der Tarifpartner fest, nicht die Politik“, betont Kessel die Besonderheit des CDU-Konzepts. Auch die unterschiedlichen Situationen in den Regionen und Branchen könnten so berücksichtigt werden, hebt er hervor.
Dass die Union den Missbrauch von Werkverträgen bekämpfen will, spricht dem CDA-Landesvorsitzenden ebenfalls aus dem Herzen: „So wird Lohndumping, der Tarnung von Scheinselbständigkeit und unerlaubter Arbeitnehmerüberlassung entgegen gewirkt“, erklärt Kessel. Zudem werde die Mitbestimmung für Betriebsräte gestärkt. Das CDU-Programm schiebe aber auch der Lohndiskriminierung von Frauen ein Riegel vor, denn die Forderung nach mehr Transparenz bei der Entlohnung wirke schlechteren Entgelt- und Karrierechancen für Frauen entgegen. Die Union will außerdem für Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente sorgen, was für Adolf Kessel ebenfalls ein ganz wichtiger Punkt ist: „Wer krank wird und nicht mehr arbeiten kann, darf nicht deshalb in Armut fallen“. Positiv sieht er außerdem, dass die Union bei Geringverdienern die Lebensleistung in der Rente besser würdigen will. „Wer ein Leben lang gearbeitet und Beiträge gezahlt hat, muss im Alter mehr haben als diejenigen, die das nicht getan haben“. Die Union erhöht außerdem Mütterrenten für Mütter (und Väter) von vor 1992 geborenen Kindern, hält – als einzige Partei- am Ehegattensplitting fest, fordert Equal Pay („gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort“) in der Leiharbeit, will die kalte Progression abbauen und lehnt Steuererhöhungen ab. Und nur die Union steht in den Augen des CDA-Landesvorsitzenden in der Familienpolitik für Wahlfreiheit, weil sie das Elterngeld eingeführt und den Ausbau der U-3-Betreuung gefördert hat. „Und in der kommenden Wahlperiode wollen CDU und CSU Kinderfreibeträge, Kindergeld und Kinderzuschlag weiter erhöhen“, gibt Kessel einen Ausblick.