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17.04.2014

TGW Worms sieht sich gut aufgestellt – CDU vermittelt bei neuem Kurs für Menschen mit eingeschränkter Mobilität

TGW-Vorstand zeigt CDU-Stadtratsfraktion Pläne und Neuerungen des fast 3000 Mitglieder starken Vereins / Lob von CDU für neue Halle

CDU_TGW

Dr. Klaus Karlin (links) begutachtet die Trennwand in der neuen Jahnturnhalle, die bei Bedarf herauf und herunter gefahren werden kann. Gelobt wurde seitens der CDU auch der gute Schallschutz an den Wänden.

WORMS Worms kann stolz sein auf seine TGW – diesen Eindruck vermittelte der TGW-Vorstand beim Besuch der CDU-Stadtratsfraktion, wobei die Turngemeinde vertreten war durch den Vorsitzenden Georg Blockus, die Stellvertretende Vorsitzende Christel Feierabend und Schatzmeister Christian Bongibault.

Nicht nur die neue Jahnturnhalle und der neue Ballettraum, die vor zwei Jahren neu gebaut wurden, beeindruckten die Wormser Union, die sich über eine umfassende Führung freuen durfte, an der seitens der CDU auch Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek, Landtagsabgeordneter Adolf Kessel, Fraktionsvorsitzender Dr. Klaus Karlin, die Beigeordnete Petra Graen und die Vorsitzende des CDU-Ortsverbands Worms West, Barbara Wirth, teilnahmen.
Lob gab es vor allem auch für die kurze Bauzeit von nur sechs Monaten und die strikte Einhaltung eines – für eine Halle in dieser Größenordnung vergleichsweise günstigen –  Gesamt-Kostenrahmens von  1,35 Millionen Euro.
Die künftigen Pläne, die die TGW vorstellte, vertieften den guten Eindruck. Demnach will  die Turngemeinde nun den Bereich Seniorenarbeit noch weiter intensivieren und einen ganz besonderen Kurs anbieten. Eine speziell ausgebildete Trainerin wird ein Bewegungsprogramm für solche Senioren ausarbeiten, die in ihrer Mobilität eingeschränkt und auf einen  Rollator angewiesen sind. „Wir möchten auch diese Menschen dazu bringen, Sport zu treiben“, sagte Vorsitzender Blockus. Er berichtete aber auch von einem großen Problem, vor dem der Verein dabei steht: „Wir suchen noch intensiv eine Transportmöglichkeit, damit interessierte Teilnehmer auch zu uns kommen können“. 
CDU-Fraktionssprecher Dr. Klaus Karlin hatte hierzu eine Idee, die auch von der TGW als vielversprechend angesehen wird:  Er will den Kontakt herstellen zum Fahrdienst der Stadt für behinderte Menschen. Karlin: „Dort ist man froh um Aufträge, die feste Zeiten haben, wie es bei dem TGW Kurs ja der Fall ist“. Wie Blockus weiter berichtete, hat sich inzwischen auch eine „Herzgruppe“ in der TGW etabliert. Hier treiben solche Teilnehmer Sport, bei denen Herzprobleme bestehen und die künftigen Herzerkrankungen vorbeugen möchten. „Für den Notfall steht immer ein Defibrillator und ein Arzt bereit“, erklärte Kassenwart Bongibault.
Auch sonst sieht sich die TGW gut aufgestellt: die Mitgliederzahlen – nahe 3000 – sind schon über Jahre hinweg konstant. Rund ein Drittel der Mitglieder weise einen Migrationshintergrund auf, aber die Integration laufe gut, berichtete Blockus. Auch die innere Struktur des Vereins sei seit Anfang des Jahres effizienter geworden: „Wir führen den Verein wie ein Unternehmen“. Jeder Funktionsträger habe klare Aufgabenzuweisungen, die Kompetenzen seien klar verteilt und Eigenverantwortung werde auch bei den Ehrenamtlichen gestärkt. Der Vorstand selbst kann ebenfalls flexibler handeln und darf bis zu einer festgelegten Summe Entscheidungen schneller treffen.
Auf die Frage von Adolf Kessel, welche Wünsche es seitens der TGW an die Politik gibt, hieß es unisono:  „Wir wollen weiter so gut im Gespräch bleiben miteinander wie bisher“.  Generell zeigte sich der Verein trotz seiner Erfolge, die er in den vielen Abteilungen auch in sportlicher Hinsicht hat, in sympathischer Weise bescheiden: Natürlich freue sich der Verein immer über einen Zuschuss, um weitere Projekte stemmen zu können, hieß es vom Vorstand. „Wir sind uns aber der angespannten Kassenlage bewusst“, räumte Blockus ein.
 Beeindruckt waren die Politiker zudem vom Einblick in eine Trainingsstunde der Wettkampfgruppe der rhythmischen Sportgymnastik der Mädchen, die auch mit Applaus bedacht wurden.