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14.05.2014

Julia Klöckner lobt Wormser ALISA-Stiftung

CDU-Landeschefin Julia Klöckner würdigt Engagement von Ilse Lang und ALISA-Akteuren für sozial benachteiligte Kinder im Wormser Norden / An Ergebnissen der „Wormser Ethik-Initiative“ interessiert (FOTO-GALERIE + FOTOS unter www.cdu-worms.de)

alisa

Bartosch Mielcarek und Dr. Gernot Köhler (2. und 3. v.links) stellen ALISA vor und führen durchs Haus. CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner (Mitte), Landtagsabgeordneter Adolf Kessel (2.v.re) und der Wormser CDU Fraktionsvorsitzende Dr. Klaus Karlin (rechts) loben das Konzept.

WORMS CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner hat die Wormser ALISA Stiftung in der Mainzer Straße besucht und die Arbeit, die dort für sozial benachteiligte Kinder im Wormser Norden geleistet wird, sehr gelobt. Klöckner, die auch stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende ist, sprach sich zudem dafür aus, ALISA als Positiv-Beispiel auf politischer Ebene noch bekannter zu machen. Zudem zeigte sich die CDU-Spitzenfrau sehr interessiert an Ergebnissen der Wormser Ethik-Initiative, einer Kooperation, die ebenfalls zu ALISA gehört.

Begleitet wurde Klöckner von Landtagsabgeordnetem Adolf Kessel, dem Wormser CDU-Fraktionsvorsitzenden Dr. Klaus Karlin und Mitgliedern der Wormser CDU-Stadtrats-Fraktion sowie einiger Unions-Kandidaten für den Stadtrat. Klöckner würdigte das Engagement der Wormser Unternehmerin Ilse Lang, über deren Stiftung die Arbeit zum großen Teil finanziert wird. „Das ist stark!“, sagte die CDU-Landes-Chefin. In den Blick nahm sie dabei die zahlreichen Kurse, Initiativen und Kooperationen. „Sie fordern und fördern – das passt“. Als weitsichtig sah es Klöckner an, dass es die Wormser Ethik Initiative gibt, die ebenfalls eine Alisa Kooperation ist. „Es ist selten, dass sich auf lokaler Ebene Akteure in einer dauerhaften Initiative zusammensetzen und Fragen zur Ethik diskutieren“, sagte die CDU-Landes-Chefin, die selbst katholische Theologie studiert hat. Klöckner betonte, sie sei sehr interessiert an den Ergebnissen und regte an, dass diese auch schriftlich veröffentlicht werden. Als einen aktuellen Themenvorschlag nannte Klöckner „aktive Sterbehilfe", weil darüber auch in Deutschland eine schwierige Debatte anstehe. Ilse Lang konnte sich gut vorstellen, dass dieses Thema von der Initiative behandelt wird. Dr. Gernot Köhler, zuständig für Organisation und Kooperation, sowie Bartosch Mielcarek, Erziehungswissenschaftler im Alisa-Zentrum, hatten die Einrichtung vorgestellt, in der 200 Mitglieder und 300 Kursteilnehmer pro Woche betreut werden von sieben Mitarbeitern, zwei Beratern und 20 aktiven Unterstützern. „Auch Unternehmen können etwas tun im sozialen Bereich“, fasste Lang ihre Arbeit bei ALISA zusammen. Finanziert werden kann die Stiftung übrigens interessanterweise unter anderem durch ein Unternehmen, dessen Ziel es ist, anderen Unternehmern zu helfen, indem es einspringt, wenn diese Probleme mit der Nachfolge haben. Klöckner regte an, das ALISA-Konzept, das von Sportangeboten, über gesundes Mittagessen, bis hin zu zahlreichen Kreativ- und Förderangeboten reicht, als Positiv-Beispiel auf bundespolitischer Ebene bekannter zu machen. Hier könnte Bundestagsabgeordneter Jan Metzler helfen durch Kontakt zu CDU-Bildungsministerin Johanna Wanka. Auch seitens der CDU-Stadtratsfraktion wurde Unterstützung für ALISA angeboten. Iris Muth, die für den Stadtrat kandidiert, sagte, sie wolle über den Wormser Club der Soroptimisten, einem Netzwerk berufstätiger Frauen mit gesellschaftlichem Engagement, versuchen, dass ein ALISA-Projekt gefördert werde.