Aktuelles

19.12.2016

Ausnahmslos alle für Jan Metzler

Jan Metzler einstimmig als Unions-Kandidat nominiert für Bundestagswahl / Langer Stehbeifall von Delegierten / Jan Metzler: Ich will das Mandat wieder direkt holen / Adolf Kessel gratuliert

nominierung

Adolf Kessel (links) freut sich über die überzeugende Nominierung von Jan Metzler (3.v.li.).

SAULHEIM Mehr Unterstützung geht gar nicht: Bei der Delegiertenversammlung der CDU in Saulheim haben 100 Prozent der Delegierten ihre Stimme dem Bundestagsabgeordneten Jan Metzler gegeben. Der 35-jährige ist somit einstimmig wieder als Kandidat der Union nominiert für die Bundestagswahl im Herbst und kann mit einem Traumergebnis an den Start gehen im Wahlbezirk 206, zu dem die Bereiche Worms, Alzey, Oppenheim/Nierstein und der südliche Teil Mainz-Bingens gehören.

Mit wie viel Überzeugung die Delegierten bei der Sache waren, bewies schon das Klatschen, das am Ende von Jan Metzers Rede in der Bürgerhalle aufbrauste und nicht enden wollte, rhythmisch wurde, und die Delegierten schließlich von den Stühlen riss, bis schließlich der ganze Saal stand und einer aus der Menge rief: „Wenn das mal nicht schon eine Abstimmung ist!“. Bei der Abstimmung in geheimer Wahl gingen dann einstimmig, alle 75 Wahlberechtigte Stimmen der Delegierten, an Jan Metzler. Und danach hielt es wirklich niemand mehr auf den Plätzen. Alles stand, alles klatschte.
 Metzler selbst erlag dabei nicht der Versuchung, sich feiern zu lassen wie ein Star. Er war weit davon entfernt, abzuheben, aufzutrumpfen und ließ sich auch nicht dazu verleiten, den Gegner kleinzureden. Vielmehr sprach er von einem harten, steinigen Weg, der nun bevorstehe. Schließlich gilt es für die CDU, das Direktmandat zu verteidigen, das durch Metzler erstmals in diesem Wahlkreis von einem Kandidaten der Union direkt geholt werden konnte. Die Bescheidenheit und Bodenständigkeit, die Metzler in seiner Rede beschwor, spiegelte sich auch in seinem Auftreten, was seinen Worten Nachdruck und Authentizität verlieh. Beides hatte ihm zuvor auch der Wormser CDU Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Adolf Kessel bescheinigt in einer Rede, die auch von Außenstehenden gelobt wurde, und in der Kessel Metzler als Kandidat vorgeschlagen hatte im Namen der drei CDU Kreisverbände Alzey-Worms, Mainz-Bingen und Worms. Auch die CDU-Landeschefin Julia Klöckner, die per Videobotschaft zugeschaltet wurde, lobte diese Charaktereigenschaften an Metzler und sah diesen als einen Politiker, der „nah bei den Menschen ist“, sich aber nicht in den Vordergrund spiele: „Es geht nun darum, Jan Metzler mit großem Rückenwind wieder nach Berlin zu schicken“, sagte Klöckner. Zu Metzlers Erfolgen in Berlin zählte die CDU Chefin unter anderem die Gründung des Forums Einzelhandel.
 Metzler schwor die CDU souverän, kämpferisch und mit Leidenschaft auf den Wahlkampf ein. Er blickte darauf, was er für den Wahlkreis erreicht habe, darunter den Lückenschluss der B47 neu in Worms, die Aufnahme der Ortsumgehung Niersteins als „vordringlich“ in den Bundesverkehrswegeplan und die Bereitstellung von Bundesmitteln für die Sanierung des Herrnsheimer Schlosses. Er blickte auch auf seine Wurzeln als Rheinhesse, Winzer und Europäer, betonte die enge Verbundenheit mit seinem Wahlkreis, in dem er sich als Dienstleister sieht. Gleichzeitig analysierte er nüchtern, ganz Staatsmann, dass Deutschland bei der Bundestagswahl im Herbst vor einer Richtungsentscheidung stehe. Und in seiner ihm eigenen, offenen, freundlichen aber verbindlichen Art, legte er - auch mit Blick auf sein Direktmandat - dar, dass alles, was in dem Wahlkreis habe erreicht werden können, nicht allein durch ihn, Jan Metzler, sondern nur gemeinsam im Schulterschluss mit den Mitgliedern und Wählern habe erreicht werden können. Auf dieses „Wir“ baue er auch jetzt, wobei er für seinen Teil vollen Einsatz versicherte: „Ich werde alles geben, um den Wahlkreis direkt zu gewinnen!“.